Paris: Bestes Hotel am Ostbahnhof

Aussteigen, Koffer abstellen und sofort in der Metro verschwinden, um Paris in Angriff zu nehmen: Ob für Geschäftsleute oder Privattouristen, das frisch renovierte Holiday Inn Paris Gare de l’Est ist für solche Sprünge bestens geeignet. Das prächtige, zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute Gebäude mit ein paar Jugendstilelementen in der Fassade, steht gleich gegenüber des malerischen Ostbahnhofs. Unter den diversen Absteigen, die dieses multikulturelle Quartier bietet, sticht das vom deutschen Architekten Axel Schoenert erheiterte Viersternhotel heraus. Der französische Charme breitet sich allerdings nur entlang der Fassade, im Original-Art-Deko-Treppenhaus, auf den Balkonen und in der Bar aus. Der für seine praktisch orientierte, futuristische Innenarchitektur mit viel Weiss bekannte Schoenert hat sich auch hier für eine einwandfreie Funktionalität entschieden. Obwohl die Zimmer nur zwischen 12 und 19 Quadratmetern aufweisen, wirken sie geräumig. Dafür sorgen ergonomische, meist in Nierenform aus Granmatrix gegossene Möbel rund um die durch eine dreidimensionale, aus Holz geschnitzten Bettwand. Man kann sich je nach Etage zwischen kühlem Türkis, grellem Königsblau, blendendem Gelb oder beruhigendem Violett entscheiden. Alles ist da, was man braucht: Haartrockner, Minibar und Wifi (beide gratis), Safe, viele Steckdosen, Wasserkocher in allen Zimmern und Expresso-Maschine ab der Kategorie Exekutive, ein zum Teil mit Bürosesseln ausgerüster Schreibplatz.

Die +: Seminar- und Konferenzräume. Die Terrasse von Zimmer 812, die eine Aussicht auf die Dächer von Paris, Sacré Cœur und Eiffelturm bietet. Die kuschelige Bar.

Die -:  Sichtbare Lüftungsverkleidungen. Schwingende, an Kantinen erinnernde Türen im Frühstücksraum

Tipp: Ein Zimmer wählen, das nicht an der rue du 8 mai 1945 liegt, von wo der Stadtlärm hinaufsteigt

Zimmer ab 171 Euros

www.hotel-paris-gare-de-lest-com

Enfin – Jean-Paul Lefret dévoile son trésor

Steve Miami 1992

Enfin. Le photographe Jean-Paul Lefret est surtout connu pour ses clichées d’enfants dans de catalogues de mode ou ses grands tirages de mise en scène de filles féériques dans un environnement urbain, certes envoutants. Mais pendant ses multiples voyages autour du globe, le photographe parisien a surtout capté les visages de l’humanité, en noir et blanc, issu d’une rencontre profonde entre l’artiste et son vis-à-vis: Steve, un chauffeur de camion de Miami Beach avec la dégaine d’un James Dean nous regarde droit dans les yeux. Tendresse et  sérénité apaisent le visage d’une grand-mère en Mongolie. Le bonheur d’une maman en aspergeant sa fille d’eau sur l’île indonésien Célèbes. Les tiroirs de l’atelier de Jean-Paul Lefret sont remplis de ces photos qui ne laissent jamais indifférentes. Longtemps stockées comme un trésor intime, Lefret les dévoile enfin. A ne pas rater, c’est maintenant: jusqu’au 18 octobre 2015, de 11 à 20h, à la galérie 155, 155, rue Amelot, 75010 Paris

bain de l'enfant Célèbes 1999

grand-mère et enfant Mongolie 2000

www.jplefret.com

Bio-Express:

jp-2Né en Côte d’Ivoire en 1957, Jean-Paul Lefret quitte l’Afrique à 16 ans. Il est diplômé de l’Ecole Nationale Supérieure de Photographie Louis-Lumière à Paris en 1980. Basé à Paris, il puise dans l’héritage de son enfance et ses voyages à travers le monde à la recherche de la modernité et de l’esthétique, du rêve et de la poésie. En parallèle, il collabore avec Dealer de luxe, Vogue Bambini, L’Officiel, Muteen, MilK et The Play Ground dont il est également éditeur et contributeur. Une autre partie de son travail s’oriente vers des séries de photographies d’ethnies nomades comme les Tsatans de Mongolie, les Aborigènes Tiwis en Australie, les Mokens de Taïlande, les Inuits dans le Nunavut, afin d’éditer des contes inédits pour la jeunesse.

 

Zu Gast bei… Akris

Die Gäste treten durch die beiden sechsmeter hohen Säulen des Südportals in den erhabenen Grand Palais und steigen bedächtig die monumentale Treppe hinauf. Viele sprechen Hoch- und Schweizerdeutsch, denn Akris aus St. Gallen ist das einzige Schweizer Label, das sich an den Fashionweeks behauptet. Einmal im Saal ändert der Stil. Der Schnörkel bleibt vor der Tür, dahinter  stehen verträumte Birken in der Mitte eines wie ein modernes Gebäude aufgebauten, weissen Holzgestells. Der Laufsteg ist sehr lang, das Ambiente familiär. Auf jedem Sitzplatz liegen für jeden Gast vier feine Truffes eines Schweizer Chocolatiers bereit, verpackt in ein 14-cm-langes rotes Kartonschächteli mit weissem Deckel, das vorzüglich zu den langen, weissen Bänken passt. Zwei Schweizer Moderedaktorinnen sprechen über ihre Haarlänge. Plötzlich wird es ganz still im Saal. Raunend setzt die Musik ein während die Models in weissen Halbschuhen mit dicken Sohlen den Laufsteg betreten. Die Nieten glänzen wie Alu. Ein Hemd lässt dank einem Scherenschnitt die Haut durchblicken. Die einseitig plissierten Röcken sind wadenlang; die Hosen ebenso im 3/4-Look. Jetzt ertönen Geigen. Lackmäntel, superdünner Seidenjersey, rassige Netze am Tailleur oder ein perfekter Hosenanzug in Wildleder…trotz salopper Herrenanzüge arbeitet diese Frau des Frühlings und Sommers 2016 mit blitzenden, kleinen Sonnenbrillen kaum. Sie wandert leichtfüssig durch die Stadt, geht an Vernissagen und zum Shoppen, mal in knallrot, mal in auffälligem Königsblau. Bernardino Regazzoni reisst seine Augen weit auf. Der folgende kurze, silbrige Mantel in Trapezform löst beim Schweizer Botschafter in Paris sodann ein spontanes Schmunzeln aus. Zum Schluss kommen alle Models nochmals. Zum leichten Nylonblouson getragen, verwandeln sich all diese eleganten, luxeriösen Sachen in einen saloppen Sportswear. Bei Albert Kriemler kommen anschliessend alle Gäste und Neugierigen problemlos in den Back-Stage. Arkis’ Chefdesigner kennt keine Starallüren. « Er überrascht mit einer jeden Kollektion », meint Conchita Wurst ganz in Weiss in einem tief dekolltierten Hosenanzug des St-Galler Edellabels, das doch eigentlich ganz konservativ sei. « Und plötzlich wird dann doch Haut gezeigt » lacht die Sängerin mit strahlendem Blick und dicken, falschen Wimpern. « Die Kollektion ist aus einer sinnlichen Verwandschaft mit dem japanischen Architekten Sou Fujimoto entstanden. Wir haben uns seit dem letzten Mai mehrmals getroffen », präzisiert Albert Kriemler. Diese Symbiose entspreche der gemeinsamen Vorstellung, wie Häuser und Kleider sein müssten. « Komfort muss man schaffen. Das haben viele Leute vergessen ».

Albert Kriemler in Sou Fujimotos Studio

Nicolas Hulot ose l’humour

L’écologiste le plus médiatique de la France n’est pas franchement connu pour son humour. Afin de convaincre la jeunesse navigant sur le net, Nicolas Hulot se prête au jeu avec les jeunes producteurs de Golden Moustache. Ne ratez pas:

www.youtube.com/watch?v=yKLWW_j4a_E

En souriant, la jeunesse et toute l’humanité est donc invitée à signer l’appel « Chefs d’Etat, Osez » en vue de la conférence mondiale pour le climat COP21 qui aura lieu à Paris du 30 novembre au 11 décembre 2015:

www.osons-agir-pour-le-climat.org

Bald regiert wieder die Romantik

Kaum hat sich der emanzipierte Unisex-Look etabliert, wird er an den Modeschauen in New York, London, Mailand und Paris schon wieder vom Laufsteg gefegt.

Die Parisienne trägt in diesem Herbst Männerkleider. Nicht nur Fernsehmoderatorinnen, Politikerinnen, sondern auch Schauspielerinnen schwören auf Kompetenz und Komfort in schlichter Eleganz: Schauspielerin Charlotte Gainsbourg besticht bubenhaft im … Lire la suite