Frisches Blut in alten Modehäusern

Fashionweek Frühling/Sommer 2017: Paris hielt letzte Woche den Atem an, denn Saint Laurent, Lanvin und Dior gehören zum französischen Kulturgut. Am Dienstag hat Saint Laurents neuer Designer Anthony Vaccarello (34) die Kürze der Superminis seines genialen, rockigen Vorgängers Hedi Slimane übernommen ohne das nie vulgäre Sexappeal des Firmengründers Yves zu erreichen, trotz Leder, Vinyl, durchsichtiger Seide und enorm tiefen Dekoltees. Bescheiden bezeichnete auch Bouchra Jarrar (45) ihre erste Lanvinshow am Mittwoch als reine Ouverture. Die Französin hat sich dazu nicht am unverkennbaren Stil ihres Vorgängers Alber Elbaz inspiriert, sondern liess die edel geklärte Eleganz der Firmengründerin Jeanne in Satin aufleben mit schwarz-weissen Streifen an männlich geschnittenen Blusen, Hosen und Kimonomänteln. Bei Dior komponiert jetzt mit Maria Grazia Chiuri (52) erstmals eine Frau. Die Römerin hat am Freitag am meisten überrascht: Ganz in Schneeweiss, etwas Schwarz und Rot hat die Virtuose die Einflüsse aus dem Fecht- und Motorradsport mit Korsett-Tops aus Monsieur Diors Fifties romantisch vereint.

Drei Trends des nächsten Sommers

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François Hollande critique les « frappes indiscriminées » côté syrien et russe

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Le Conseil de défense et de sécurité nationale réuni par François Hollande mercredi 5 octobre a pris connaissance de l’évolution de la menace terroriste sur le territoire national et des actions qui ont été mises en œuvre. Il a examiné les dispositions nécessaires pour adapter les mesures de vigilance et l’emploi des forces de sécurité aux risques identifiés et aux impératifs de protection des citoyens et de des intérêts nationaux.

Le Conseil a également étudié les conséquences de l’action des forces du régime syrien appuyées par l’aviation russe en précisant dans un communique qu’ils mènent des frappes indiscriminées contre la poche d’Alep entraînant des atteintes intolérables aux populations civiles et aux infrastructures hospitalières.

Le Président de la République Française a souligné la gravité de la situation. Il a donné instruction de soutenir l’initiative européenne destinée à apporter dans les plus brefs délais une aide humanitaire aux civils piégés dans Alep. Il a demandé de poursuivre les initiatives diplomatiques, en particulier au Conseil de sécurité des Nations Unies, afin de mettre les responsables de ces atteintes aux populations devant leurs responsabilités et de hâter le retour à une négociation politique sur des bases crédibles.

photo: esther elionore haldimann

Keine Rente für Modedesigner

Die Show ihres Lebens darf nie abbrechen. In Pension zu gehen, ist unter Modeschöpfern unvorstellbar. Trotz mehr als 80 Lenzen bleiben Lagerfeld, Cardin oder Armani im Modegeschäft omnipräsent.

Einige Veteranen, allen voran Karl Lagerfeld (83) und Giorgio Armani (82) haben an den Fashionweeks noch immer das Sagen oder klammern sich wie Pierre Cardin (94), Paul Smith (70) oder Agnès b. (75) an ihr sagenhaftes Metier. Trotz schlohweissem Haar und sympathischen Fältchen darf in diesem Milieu keinesfalls von Greisen die Rede sein. Wie Ikonen werden Kaiser Karl oder König Giorgio vergöttert. Sie halten sich wie Politiker an der Macht fest, weil der faszinierende Puls ihres mondänen Lebens durch den hoch kreativen, weltumspannenden Beruf beherrscht wird. Arbeit sei das nicht. „Sondern Freude und Ausgleich“ für Agnès b., die in den 1970er Jahren den Druckknopf-Cardigan erfunden hat. An der Pariser Fashionweek dieser Woche ist die fünffache Mutter, mehrfache Grossmutter und Urgrossmutter einmal mehr dabei, obwohl sich ihre Kollektionen seit Jahren ähneln. „Solange ich mich amüsiere, höre ich nicht auf“, betont ebenso Lagerfeld … Lire la suite